Lange Zeit galten Chamaeleons als nahezu unhaltbar. Sicherlich richtige Aussagen, betrachtet man den damaligen “Leidensweg” der Tiere.
Schlechte Unterbringung und Versorgung in den Heimatländern. Unzureichende Versorgung beim Transport. Meist nur kurze Unterbringung beim Gruß- und Einzelhändler. Den Rest kennt jeder Terrarianer nur zu gut.
Mittlerweile kann auf Nachzuchten zurückgegriffen werden. Und gerade beim Jemenchamäleon sind die Kenntnisse groß. Ausreichende Versorgung mit Mineralien und Spurenelementen, UVB Strahlung und ausgewogene Ernährung sind mittlerweile ein Garant für gesunden Nachwuchs., Wer dann noch die Grundbedürfnisse wie ca. 27°C und eine rel. Luftfeuchtigkeit von ca. 75% garantieren kann, wird viel Freude an seinem Chamäleon haben.
Es gilt allerdings einige Grundregeln zu beachten. Viel Futter bedeutet viel Nachwuchs. Zu große Gelege bedeuten aber relativ kleine und schwache Jungtiere. Weniger ist also manchmal mehr. Gelegegrößen um 35 Eier sind in der Norm und bringen gesunden Nachwuchs hervor. Versorgt man dann die kleinen Echsen noch mit Kalziumlactat (ca. drei Monate), bestrahlt regelmäßig mit der Osram Ultra-Vitalux und sorgt für ein ausreichend großes Terrarium, wachsen die Jungtiere rasch heran.

Als Futtertiere dienen anfangs Heimchen klein, Buffalo Würmer und Ofenfischchen. Dann folgen Steppen- und Mittelmeergrillen, sowie Heuschrecken. Schaben und nestjunge Mäuse bilden die Leckereien des Alters. Aber auch zerkleinerte Äpfel oder Bananen werden aus der Hand des Pflegers genommen. Diesen kennen die Tiere bereist nach kurzer Zeit sehr genau.

Wichtig: Kalkzufuhr, ausreichend Wasser in Tropfenform, UVB-Bestrahlung
Buchtipp: Das Jemenchamäleon
– NTV Verlag
Jemenchamäleon – Chamaeleo calyptratus
Handling: Leicht
Schnelligkeit: Langsam
Temperatur:
Luftfeuchtigkeit:
Lebensraum:
Größe des Jemenchamäleons: 50cm
Geschlechtsreife mit ca.: 1,5 Jahre
Lebenserwartung ca.: 7 Jahre
Schutzstatus: Buchführungspflicht + Meldepflicht
Popularity: 30% [?]